PROJEKTLANDSCHAFT

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AKTUELLES

Workshop Masterplan Stadtgrün für den Stadtbezirk Köln-Kalk - 23.09.2023

 

Räumliche Analyse und Akteursansprache

In einem ersten Schritt wurde von den Planungsbüros die räumliche und strukturelle Situation der beiden Halden und ihrer Umgebung analysiert. Die Kohleregion Ibbenbüren mit ihrer herausgehobenen Schafbergplatte ist geprägt durch eine Vielzahl von Standorten der Rohstoffgewinnung und einer Reihe landschaftsökologisch wertvoller Bereiche. Die Themen „Geologie/Rohstoffgewinnung“ und „Naturschutz“ sollen konzeptionell aufgegriffen werden. Durch neue, attraktive Wegeverbindungen können die bislang weitestgehend isolierten Haldenstandorte mit Ihrer Umgebung besser verzahnt werden, neue Nutzungen gelenkt sowie wertvolle Bereiche geschützt und miteinander verknüpft werden. Hierüber lassen sich neue Zusammenhänge herstellen und Mehrwerte für die Kohleregion insgesamt herstellen. Die beiden Haldenkörper selbst haben sehr unterschiedliche räumlich-topographische und ökologische Qualitäten und Teilbereiche, die es bei der Verortung neuer Nutzung zu berücksichtigen gilt. Im Gegensatz zum Teutoburger Wald handelt sich um ein Stück vom Menschen geschaffene Kulturlandschaft der ehemaligen Kohlregion Ibbenbüren, deren historische Spuren sichtbar bleiben und in neue Nutzungskonzepte für die Zukunft eingebunden werden sollen. Bei allem naturschutzfachlichen Potential sollen aber auch die berechtigten Interessen der Bevölkerung auf Nutzung der Halden als Raum für Entspannung und Erholung nicht außer Acht gelassen werden.

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